Ausbildung im Bereich Systemelektronik auf Industriestandard
Branchenspezifisches Know-how auf aktuellstem Stand vermitteln: So lautet das Kernversprechen der dualen Bildung in Deutschland.
Mit der Einrichtung einer Lernumgebung von Festo Didactic erweitert die Städtische Berufsschule für Informationstechnik ihre entsprechende Infrastruktur.
Zum Start des zweiten Schulhalbjahres 2025/26 ist an der Städtischen Berufsschule für Informationstechnik der sogenannte Festo-Raum eingeweiht worden. Er enthält physische Lernsysteme zu den Lernfeldern Strom und Spannung, E-Mobilität sowie cyberphysische Systeme, die in der Gebäudeleittechnik zum Einsatz kommen. Das
Besondere an den dort verbauten, industriellen Komponenten: Sie sind bediensicher und stärken über eingebaute Fehlfunktionen die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler.
Im Festo Raum können 32 Berufsschülerinnen und -schüler gleichzeitig arbeiten. Die Gestaltung der Lernumgebungen hat die Städtische Berufsschule für Informationstechnik gemeinsam mit Festo Didactic und dem Ingenieurbüro Jankowsky entwickelt.
Insgesamt haben die industriellen Komponenten einen Wert von circa 1,5 Millionen Euro.
Der Raum hebt die Lernumgebung für die Auszubildenden im Bereich Systemelektronik auf ein neues Niveau und setzt Maßstäbe über München hinaus. Hier werden die dringend benötigten Fachkräfte der Zukunft ausgebildet, hier machen sich die beruflichen Schülerinnen und Schüler fit für die Industrie 4.0. Dank des Festo-Raumes
können die Auszubildenden am Standort Riesstraße nun mit Systemen ausgebildet werden, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, wodurch die Landeshauptstadt München ihre Rolle als Dualer Partner in der dualen Ausbildung voll erfüllen kann.
Text: Referat für Bildung und Sport, Geschäftsbereich Berufliche Schulen


