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Fachbereich Religion / Ethik / Plus

Verantwortliche Koordinatoren/Fachbetreuer: Markus Kosian (rk) (kommissarisch) und Günter Gottfried (ev)

 

Der Religionsunterricht

ist ein Forum für die Fragen und Probleme, die bei jungen Menschen unter anderem durch die Loslösung vom Elternhaus, die Suche nach Orientierung und Lebenszielen sowie das Zurechtfinden in der Gesellschaft, im gewählten Beruf und im kirchlichen Leben entstehen. Auf der Suche nach Antworten und verlässlicher Orientierung basiert der Religionsunterricht auf seiner Bindung an den christlichen Glauben. Er setzt ganz bewusst in der Erlebniswelt der jungen Erwachsenen an, um ihnen bei ihrer Lebensbewältigung unterstützend zur Seite zu stehen. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln – auch in der persönlichen Auseinandersetzung mit der Religionslehrerin oder dem Religionslehrer – individuelle, eigenverantwortliche und gegenüber Kirche und Gesellschaft verantwortbare Lebenskonzepte und Werthaltungen. Ihnen wird auch deutlich, wie wichtig es im Zusammenleben mit anderen Menschen ist, eigene Positionen immer wieder neu zu überdenken und zu klären. Im Zentrum des Unterrichts stehen dabei Fragen, die das gesamte menschliche Dasein umfassen. Dieser existenzielle Bezug macht die Besonderheit und das Unverfügbare der pädagogischen Begegnung im Religionsunterricht aus.

Die Religionslehrkraft greift persönlich bedeutsame Fragen von Schülerinnen und Schülern auf, wählt Lernbereiche im Kontext der zu erwerbenden Kompetenzen in pädagogischer Verantwortung gezielt aus und setzt entsprechende Schwerpunkte.
Die jungen Erwachsenen spüren die ihnen entgegen gebrachte Wertschätzung, ihre sozialen Kompetenzen festigen sich in der Auseinandersetzung mit anderen Erfahrungen und Positionen innerhalb der Unterrichtsgruppe. Sie lernen eigenständiges, sinnerfassendes, tolerantes und vernetztes Denken.

Phasen der Ruhe, der differenzierten Betrachtung und der Kreativität sind auch an Berufsschulen bedeutsame Elemente des Religionsunterrichts. Sie ermöglichen den Schülerinnen und Schülern zu sich selbst zu kommen, sich zu konzentrieren und selbstbewusst und authentisch im Leben zu stehen.

 

 


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